Folge 43 Der Vagusnerv
- christian33307
- 8. Feb.
- 13 Min. Lesezeit

Heute sprechen wir über den längsten Hirnnerv unseres Körpers, den Vagusnerv.
Der Vagusnerv ist der Hauptteil des Parasympathikus, dem Teil des Nervensystems, der für Ruhe, Erholung, Verdauung, Stressabbau zuständig ist. Es ist der Teil, der den Herzrhythmus steuert, der das Immunsystem beeinflusst und für Entspannung sorgt. Und damit, glaube ich, Christian, haben wir schon ziemlich viel gesagt.
Dieser Nerv ist wahnsinnig wichtig.
Christian
Ja, den Vagusnerv, ich habe den eigentlich in diesem Sinne gar nie gekannt. Ich bin eigentlich per Zufall darauf gestossen, weil ich halt einfach auf Symptome gehe, was es mir zeigt, wo man aktivieren muss, wo muss man die Energiebahnen aufmachen, wo fliesst , es nicht. Aber wirklich bewusst, den Vagusnerv, da bin ich eigentlich auch per Zufall draufgekommen.
Und er hat mir aber ganz, ganz, ganz viel erklärt, weil der Vagusnerv ist, wenn er zum Hirn rauskommt, geht er hier auf der Seite hinunter und geht den Wirbelsäulen entlang nach unten er ist der längste Hirnnerv, den wir überhaupt haben. Wir haben ja sonst x Nerven und Nervenbahnen, die die einzelnen Organe verbinden, die einzelnen Signale über die Wirbelsäulen, über das Nervenkostüm, nach oben oder nach unten, das Signal gibt oder Reflex auslöst oder was auch immer. Und das Nervensystem ist ja sehr, sehr komplex, aber auch total faszinierend.
Aber auch, was man hier wirklich sagen darf, von der Schulmedizin her, wie viel zu wenige Lösungen da sind, um das ganze Nervensystem wieder aktivieren zu können und dass es dementsprechend durchlässig ist. Und ein Körpersignal, sei das von unten ins Hirn nach oben oder vom Hirn auf die einzelnen Muskeln und die Organe übertragen werden. Und der Vagusnerv ist sehr, sehr wichtig, weil er die Signale, die vom Hirn herkommen, bis zum Dickdarm überträgt.
Also bis in diesen Bereich ist der Vagusnerv aktiv. Und er ist unheimlich lang und hat auch ganz viele Verästelungen, die da sind, wo er sich irgendwo durch den Körper durchbahnt. Und die Signale, die vom Hirn herkommen, auf eine Seite nach unten tragen, dass eine Bauchspeicheldrüse richtig arbeitet, dass ein Herz richtig arbeitet, dass eine Lunge richtig arbeitet und auch die Verdauung richtig arbeitet, dass auch dementsprechend die richtige Menge von Maggensaft produziert wird, dass auch die richtige Menge von Kortison, von Serotonin und weiss ich was da alles zusammen gibt, weiss ich es jetzt auch nicht auswendig, dass das in diesem Sinne eben auch funktioniert.
Also auch eben der Körperflüssigkeit Haushalt und eben auch das ganze Lymphsystem, wo das einfach immer alles zusammen miteinander verbunden ist, dass es so funktioniert, wie es funktionieren sollte. Was die Schulmedizin weiss, ist, dass wenn der Vagusnerv zu wenig aktiv ist, dass dann die Gefahr zu Depressionen viel höher ist. Oder sie wissen auch, dass sie bei schwer depressiven Leuten den Vagusnerv dementsprechend zu wenig aktiv ist.
Und sie versuchen dann halt einfach auf irgendeine Art und Weise zu aktivieren. Sie machen wie einen Herzschrittmacher, sie legen im Prinzip um den Vagusnerv herum ein Draht, das mit einem Gerät, das man einpflanzt, Impulse und Signale gibt, um den Vagusnerv zu aktivieren. Und ich wusste eigentlich Bescheid vom Vagusnerv, aber nicht bewusst, sondern ich hatte früher, bis ich etwa 24, 25 Jahre alt war, hatte ich extrem Sodbrennen gehabt, also Magenaufstossen, Magenflüssigkeit, die mir aufgestossen ist.
Und das hat mir manchmal so richtig, völlig wie den Hals verbrennt. Aber was es bei mir auch gemacht hat, das hat alles bis hochgezogen, den ganzen Hals aufgezogen. Ich hatte teilweise schlichtweg Ohrenweh und einen Druck im Kopf.
Das war so fast ein unerträglicher Schmerz, alles in allem, was wirklich nur allein vom Aufstossen her, von der Magensäure her, entstanden ist. Wo ich dann später das Problem nicht mehr hatte, weil ich dann einfach mal die richtigen Medikamente genommen habe, um das einzudämmen. Und dann war das kein Thema mehr, da hatte ich es nie mehr.
Und da ist es dann erst nachher wieder, jetzt vor ein paar Monaten zum Vorschein gekommen, durch Zufall eigentlich, dass ich auf den Vagusnerv gekommen bin. Und ich als gewundriger Mensch gehe natürlich so etwas nach und will dann einfach auch mehr wissen. Und ich weiss eigentlich viel über den Vagusnerv, auch in der Schwulmedizin.
Nur haben sie halt, wie gesagt, die Mittel nicht dazu, um generell das Nervensystem zu aktivieren.
Marco
Jetzt ist das ja, die eine Geschichte, du sagst, der steuert ganz viele Organe, und es ist wichtig, dass wir im Leben leben können. Und dann gibt es noch eine andere, die wahrscheinlich weniger gut messbar ist. Der funktioniert ja nicht nur von oben nach unten, sondern auch von unten nach oben.
Also er transportiert auch das berühmte Bauchgefühl, das du ja immer wieder davon redest. Also das ist wohl ja auch ein genauso wichtiger Teil von dem Ganzen.
Christian
Jawohl, und das ist das, was eigentlich damals bei meinem Magenbrennen ausschlaggebend war. Auf einer Seite geht er runter, und auf der anderen Seite gibt er das Signal von unten nach oben. Und bei mir war es so, dass es einfach im Magen, in der Verdauung, schlussendlich auch im Darm, halt einfach scheinbar die Signale nach oben gegeben hat.
Und dass die Übersäuerung, das Gefühl der Übersäuerung, die ja im Magensaft ist, auch extrem, extrem giftig ist. Ich meine, unser ganzer Speisen muss ja das verarbeiten und schlussendlich verkleinern. Und durch diese Säure, das Gefühl von diesem Schmerz, das eigentlich mein Magen hatte, wurde das über den Nerv übertragen.
Also der Nerv hat eigentlich die Signale hier mach oben gegeben. Darum hatte ich schlussendlich alles Halsschmerzen. Ich hatte Kieferschmerzen, bis hin zu Kopfschmerzen.
Dadurch, dass halt eben der Schmerz übertragen hat. Und das heisst also, mein Vagusnerv war ganz sicher dementsprechend nicht zu gewesen. Der hat sehr gut gearbeitet und hat mir wirklich scheinbar die Signale sehr gut hochgetragen.
Und wenn wir dann sehen, dass der Vagusnerv vom Hals über das Gehör geht, er hat Ausleger ins Ohr hinein, ins Gehör hinein. Ich hatte manchmal auch Ohrenweh. Es geht am Hals entlang, geht da runter, geht auf die Lunge.
Man kann teilweise wegen dem, auch wenn der nicht richtig funktioniert hat, hyperventiliert. Man kann Herzrhythmusstörungen bekommen. Man kann einen höheren Blutdruck bekommen.
Weil halt einfach, wenn die Signale nicht mehr richtig hoch und runter laufen, dass es dementsprechend halt einfach eine Störung gibt. Und ich hatte zum Beispiel eine Klientin, die ein extremes Aufstossen hatte. Aber sie hat es eigentlich nicht gewusst oder hat es als solches nicht so wahrgenommen.
Aber die Signale wurden übertragen und ihr Körper hat reagiert. Sie kam aussprünglich zu mir, weil sie Herzrhythmusstörungen hatte und einen höheren Blutdruck. Und da kam über den Vagusnerv das Signal ans Hirn hinauf, dass es dementsprechend etwas ist, das den Körper aktivieren muss.
Und dann kommt der andere Vagusnerv, der das Signal von oben runtergibt. Und der hat dann eigentlich gesagt am Herz, du musst mehr pumpen, du musst einen höheren Rhythmus haben. Hat einen höheren Puls bekommen, hat einen höheren Blutdruck bekommen und eben teilweise auch Herzrhythmusstörungen.
Ich habe dann mit ihr gearbeitet und nach ein paar Mal hat sich das eigentlich gelegt und hat gesagt, es ist eigentlich kein Problem mehr. Sie hat keinen höheren Blutdruck mehr und sie hat keine Herzrhythmusstörungen mehr. Aber jetzt hat man festgestellt, dass ihre Speiseröhre und teilweise die Luftröhre wie angegriffen ist von dieser Übersäuerung, weil sie immer Magenaufstossen hatte.
Und das Magenaufstossen, die Signale haben an ihr eigentlich falsche Signale gegeben und haben dann das verursacht. Und eigentlich hat man sie dann behandelt natürlich mit Betablocker und allem zusammen. Eigentlich hat es aber nichts genutzt, weil die Signale einfach falsch gekommen sind.
Und ja, darf ich jetzt sagen, durch meine Arbeit hat sich dann das gelegt, dass scheinbar der Vagusnerv wieder richtig funktioniert hat und auch dementsprechend die Funktionen wahrgenommen hat, so wie es als gesund sein darf und den höheren Blutdruck und die Herz Rhythmus Störungen gar nicht mehr hatte. Aber jetzt hat sie halt einfach als Folgeerscheinungen von den vermutlich jahrelangen Aufstossen, die sie vermutlich viel zu wenig bemerkt hat, halt einfach wie eine vernarbte Speiseröhre hat, die jetzt halt einfach hier auch wieder regenerieren darf. Aber einfach, um zu zeigen, dass es unheimlich komplex ist, wie die Signale ablaufen.
Und als ich mich damit anfing mich damit zu befassen, habe ich auf einmal wieder, Magenbrennen bekommen. Man sagt, das war ein Thema von früher, das gibt es doch nicht und so. Und dann, als ich Magenbrennen hatte, habe ich gemerkt, wie es mich da wirklich hochzieht.
Halsweh, Ohrenweh und einfach wie so einen Druck hatte. Und dann wurde mir das so bewusst, als ich dann sah, wie der Vagusnerv alles durchgeht, welche Organe, die da involviert sind, neben dem anderen Nervensystem, das man sonst hat, war mir dann alles logisch. Und das ist dann auch wieder verschwunden.
Aber scheinbar hätte es mir einfach schnell zeigen müssen, wie so viel es mir im Leben gezeigt hat, dass ich vielleicht etwas ein bisschen besser verstehe oder erfahren habe, was da überhaupt dahinter ist.
Marco
Und dann sind es ja jetzt verschiedene Dinge, die noch mitspielen. Jetzt reden wir die ganze Zeit ja nur über den Waggelsnerv, der ein Teil des Parasympathikus ist, also von diesem Teil des vegetativen Nervensystems, das für Ruhe und Entspannung sorgt. Und dann gibt es ja noch den Sympathikus, den Stressteil, der dann für Stress sorgt, wenn es nötig ist.
Also wenn wir urgeschichtlich sehen, dass wir jetzt flüchten oder kämpfen müssen. Das ist für die Reflexe zuständig. Und ein anderer Punkt ist, dass diese beiden miteinander auch harmonieren müssen.
Sonst sind wir auch wieder in einer gestörten Balance.
Christian
Ja, wenn sie eben nicht miteinander harmonieren, haben wir entweder, dass wir zu wenig Magensäfte haben, dass wir zu wenig Insulin haben, dass wir zu wenig Kortison haben, dass das nicht richtig funktioniert. Oder auf die andere Seite, wenn diese Harmonie nicht da ist, dass es eben ein falsches Signal gibt, dass wir Herzrhythmusstörungen hyperaktiv haben, hyper...
Marco
Hyperventilation.
Christian
Hyperventilieren, genau, ja. Dass eben das auch resultiert. Und wenn z.B. ein Mensch, der sehr ruhig ist, der sehr besinnlich ist, der einfach Frieden liebt, dann vielleicht nichts sagt oder sich irgendwie anpasst, der dann halt vielleicht Bauchspeicheldrüsen zu wenig schafft und das und das eigentlich wie so ein bisschen eingeschlafen ist, ist dann eben auch durch die zu wenige Signal, ist dann halt eben auch der Vagusnerv wie eingeschlafen und kann dann eben z.B., wie ich es mit einem Klienten auch habe, dass es Vorhofflimmern geben kann, z.B., die eigentlich unerklärlich sind, weil man ja keinen hohen Blutdruck hat, weil der Klient, den ich hier habe, gerade im Moment mit diesem Thema, sein Vorhofflimmern, ist eigentlich, weil er zu wenig aus sich heraus kann, weil einfach sein Naturell auch so ist und dementsprechend eben auch zu wenig impulsaktiv sind. Weil der Blutdruck ist bei ihm eigentlich völlig normal.
Er hat seit eher und eher einen oberen Blutdruck von irgendwie 120. Und sein Arzt hat immer gesagt, dein Blutdruck ist eine Lebensversicherung. Aber eben, es hat auch, zwischendurch muss ja der Blutdruck auch mal hoch.
Wir müssen dann mal ein wenig aktiv sein, sei es mit Sport, mit Stress, nicht zu viel, aber manchmal ist es gut, mit aktiv zu sein. Und das ist halt einfach das, was dann gefehlt hat. Und ich habe dann einfach gemerkt, dass es halt einfach wie so oben runter gedämpft ist.
Und das hat eben auch mit dem zu tun, dass die Gefühlswelt zu wenig ankommt. Und man weiss ja auch, das ist das, was die Schulmedizin mittlerweile weiss und auch dagegen etwas macht, dass wenn schwer depressive Leute oder depressive Leute, wenn man den Vagusnerv aktivieren kann, dass es dann besser wird. Und eben, das ist das, was sie sagen, wir bauen dann ein Gerät um den Vagusnerv herum und geben ihm den Puls, dass er vermehrt wieder arbeitet und dann auch wieder ein wenig aktiver wird.
Marco
Das heisst, es wäre also vom Gerät her fast etwas wie ein Herzschrittmacher einfach für den Vagusnerv.
Christian
Das ist sehr ähnlich, ja. Und das setzt man halt eben auch ein, zum Beispiel bei Schmerzpatienten, die einen Phantomschmerz haben, wo man halt eben so dann zum Beispiel das Nervensystem aktiviert. Und das ist eigentlich die einzige Lösung, die sie haben.
Und wenn du einen Schwulmediziner fragst, ja, aber den könnte man ja sonst aktivieren. Und es gibt auch solche, die Geräte verkaufen, die über das Ohr gehen, um den Vagusnerv zu aktivieren. Es gibt solche, die spezielle Vagusnerv Massagen machen, wo man sagt, ja, wenn du den Vagusnerv jeden Tag in 10 Minuten, 15 Minuten massierst, weil da ist er empfindlich.
Und da kommst du eigentlich an den Wagusnerv her, alleine vom Hals, eben weil er nicht in der Wirbelsäule durch den Kanal abgeht, sondern wirklich auch hier ausserhalb ist. Wenn man das aktiviert, kann das dementsprechend auch helfen. Und das ist effektiv auch so.
Und ich merke ja das auch vor allem bei den Leuten, wenn sie nicht runter kommen können. Ist das halt einfach, dass auch nebst dem Stress und nebst dem immer angetrieben sein, halt eben auch ein anderes Thema ist, dass sie halt einfach die Signale nicht nach oben oder nach unten geben können, die da sein sollten. Das ist auch mit ein Grund, dass ich zum Beispiel mit diesen Klangschalen hier, die wir bei uns im Hintergrund sehen, Klangschalenmeditationen mache, weil diese Kristallklangschalen, diese Vibrationen, diese Schwingungen, die sie erzeugen, das ist x-mal effizienter als zum Beispiel mit einer tibetischen Klangschale, geht einfach direkt durch dich durch.
Marco
Also auch dann, wenn ich eigentlich gar nicht will. Das heisst, ich muss auch nicht dagegen wehren, es passiert einfach.
Christian
Es passiert einfach, du kannst dich gar nicht wehren. Es ist unmöglich. Du kannst so eine Schallwelle von diesen Kristall Klangschalen, du kannst das nicht abwehren.
Das geht einfach direkt durch dich durch. Das merkst du, wenn du die Klangschalen, wir haben ja vorher schnell angeklungen, wenn du die Klangschalen anklingst, dann hörst du wie nichts mehr um dich herum, weil einfach das viel intensiver ist und das aktiviert natürlich alle unsere Sinne und es aktiviert natürlich das Nervensystem. Es ist eine Vibration, die das Nervensystem und eben jetzt unser Thema heute der Vagusnerv natürlich extrem stimuliert und auch effizient ist gegen den Stress und man wirklich dann durch das auch völlig runterkommen kann.
Und das ist auch das, was man ja sagt, wenn der Vagusnerv nicht richtig arbeitet, dass wir eigentlich eben unsere Emotionen, unsere Gefühle zu wenig leben können und dass wir auch viel zu wenig in die Ruhe hineinkommen. Und man könnte das natürlich auch zusätzlich noch unterstützen, indem man das auch mal ein bisschen aktiviert.
Marco
Und jetzt sind wir wieder in diesem Thema, wo wir auch schon gesprochen haben, da gibt es ja ganz viele Dinge, die nichts kosten. Also das können wir auch selber machen. Ja.
Aber du schon, tief atmen, das haben wir glaube ich auch schon bei anderen Gelegenheiten gesagt, tief runteratmen beruhigt die ganze Geschichte extrem.
Christian
Die Zwerchfellatmung, dass man wirklich in den Bauch atmet, dass eben auch die Energie, die ja der Vagusnerv bis zum Darm runter geht, dass das alles zusammen wieder richtig aktiviert ist. Wir können tanzen, wir können an ein Konzert gehen, ob es ein Rockkonzert ist oder was auch immer, das ist völlig egal. Das ist ja auch relativ laut teilweise, das halt einfach den ganzen Körper mit einbezieht und auch ein bisschen da in Schwingungen hineinkommt.
Manchmal kommt man sogar ins Tanzen hinein. Auch Tanzen ist natürlich gut, überhaupt Bewegung, herum hüpfen, Trampolin und halt einfach alles, was irgendwo mit den Gefühlen, Emotionen zu tun hat, dass das aktiviert wird. Velofahren, weil man halt einfach beim Velofahren auch mit dem ganzen, durch den ganzen Körper, durch die Energiebahnen dementsprechend, besser und richtig atmet, dass wir einen höheren Sauerstoffgehalt haben im Blut und, und, und, was das halt einfach befürwortet.
Eben, wie man sagt auch, dass man halt selber dazu beitragen kann und halt einfach seinen Vagusnerv aktivieren kann. Und wir haben da auch ganz viel zum Beispiel, ihr könnt auf YouTube gehen und ihr findet etliche, etliche Filme und Instruktionen betreffend Vagusnerv, die sehr, sehr gut sind, vernünftig sind. Gut, es hat natürlich solche, wie gesagt, die halt einfach aus dem, die wollen ein Business machen, die wollen irgendwie 300, 400 Franken die Geräte verkaufen, die über das Gehör, bei den einen mag das über das Gehör funktionieren, aber wenn der Vagusnerv da zu ist, dann nützt auch das Signal von oben her nichts.
Der muss wirklich dann da auch aktiviert werden. Ja, wie gesagt, es gibt schon ganz viele Hilfsmittel, wo einem bewusst sein darf, was man da könnte.
Marco
Und wenn man es selber macht, wäre es wahrscheinlich etwas günstiger, also man kann wirklich gratis in dem Sinne selbst daran arbeiten, dann könnte man Medikamenten sparen und Therapien sparen.
Christian
Ja, sicher, ja. Bewegung, wie gesagt, Bewegung, wo man immer sagt, in die Natur rausgehen, Gefühle zulassen, halt einfach auch mal, wie gesagt, ruhig hinsitzen, auf einem Bänkli sitzen, richtig durchatmen und all die Gefühle und die Emotionen, die wir in uns haben, halt eben auch zulassen und nicht gleich nach 5 Minuten, wenn wir nach 5 Minuten ruhig sitzen, unruhig werden, gleich sofort wieder aufstehen, weiterrenen, auf Deutsch gesagt, sondern halt einfach in dem Zustand mal ausharren und halt mal weiter in 10 Minuten, 15 Minuten sitzen, bis sich dann das wieder ein bisschen beruhigt und man halt einfach viel bewusster sich wahrnimmt, sich spürt und halt eben auch vielleicht mit den Gedanken sagen, so, ich gehe jetzt mit den Gedanken, hier ist meine Lunge, ich schnaufe hier richtig, ich gehe hier im Bauch runter, ich schnaufe hier richtig, wenn ich einschnaufe, drücke ich den Bauch raus und halt einfach sich vorstellen, dass man den ganzen Körper wieder involviert, oder ich sage auch immer wieder, macht den Baum, stellt euch vor, du bist ein Baum, du gehst oben durch die Krone, einatmen, ziehst das in dich rein und lässt es unten zu den Füssen, zu den Wurzeln, in den Erdboden runter und übergibst das, sei das deine Gedanken oder deine Gefühle oder Emotionen und gibst das runter und dann, da kannst du auch umkehren und sagen, so, ich hole jetzt meine Kraft auch zum Boden aus, ich strecke meine Wurzeln aus hier und atme hier unten ein, ziehe es hoch und verteile es in den Kronen, so, dass wir einfach die ganze Zirkulation haben und das x-mal einfach nach oben und nach unten so machen, dass man hier wieder ein bisschen Zirkulation reinbringt.
Marco
Das heisst, wenn wir das jetzt ein bisschen zusammenfassen, das ist, glaube ich, nicht übertrieben, wenn man sagt, wenn man dafür sorgt, dass es dem Vagusnerv gut geht, dann ist man in Bezug auf körperliche und psychische Gesundheit schon wahnsinnig gut dran.
Christian
Ja, zu den Gefühlen stehen, zu den Emotionen stehen, gesund leben, sich bewegen, nicht immer sich irgendwie anpassen und auf den Mund sitzen, sondern sagen, wenn etwas nicht passt und einfach Raum und Platz geben, dass man sich wirklich überlegt, meine Bauchspeicheldrüse zum Beispiel, die braucht die Vibrationen, die braucht den Impuls und alles zusammen, um unseren Flüssigkeitshaushalt dementsprechend zu steuern, sei es das Magennerv, sei es der Kortisonhaushalt, der Insulinaushalt oder was auch immer, das unheimlich wichtig ist.
Um bewusst zu werden, dass das von oben bis hier runter, über einen so komplexen Nerv, alles miteinander verbunden ist, dass man sich selbst bewusst wird, dann darf ich jetzt für den Vagusnerv auch etwas tun, etwas unternehmen.
Marco
Das, was man tun kann, ist eigentlich ziemlich das Gleiche, wie du schon bei ganz anderen Themen auch gesagt hast. Wir kommen auch immer wieder zu einem sehr ähnlichen Punkt. Also etwas für sich tun ist immer ganz vergleichbar.
Eben seine Sachen leben, atmen, bewegen, tun.
Christian
Herumalbern, Emotionen leben, Gefühle leben, halt jemanden auch mal spinnen, das ist doch alles scheissegal. Und halt einfach nicht irgendein Gefühl haben, ich will wieder mal ein Teenie sein, ich will wieder mal in der Pubertät sein, dass ich es so richtig rauslassen kann. Wir können es auch sonst, ohne Drogen, ohne Alkohol, oder was auch immer, sondern einfach mal ein Konzert gehen und dem einfach wieder viel mehr Raum und Platz geben.
Ja, gut, macht das. In dem Sinn, macht es, geht raus, bewegt euch, geht an die frische Luft und vor allem lasst eure Handy zuhause. Keine Kopfhörer hier, sondern hört der Natur zu, hört den Vögel zu, hört im Wald, wie es raschelt, oder geht an Konzerte und lasst euch berieseln, von klassisch bis Ruck oder Egli, oder was auch immer, das ist eigentlich scheissegal.
Hauptsache ihr macht etwas. Oder auch in ein Kino gehen und euch einfach mal 1,5-2 Stunden einen Film hingeben und nicht allzu viel Popcorn essen, obwohl es das auch braucht, Geschmacksnerven auch etwas aktivieren. Also, macht etwas, lebt, seid aktiv und schlafen könnt ihr dann irgendwann noch genug.
Also, in dem Sinn, tschüss, bis zum nächsten Mal.
Marco
Ja, sehr gut.




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